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Der Verband

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In den 50er und 60er Jahren war pro familia Vorkämpferin für Sexualaufklärung und Empfängnisregelung und gegen illegale Abtreibung. In dieser Zeit wurden auch die ersten Beratungsstellen gegründet. Seit den 70er Jahren beteiligt sich pro familia an der Schwangerschaftskonfliktberatung gemäß § 218 StGB erweitert. Parallel dazu wurden die sexualpädagogischen Angebote ausgebaut. 1991 schloss sich pro familia mit der ostdeutschen Gesellschaft für Familienplanung, Partnerschafts- und Sexualberatung EHE UND FAMILIE zusammen.

pro familia trug dazu bei, dass auf der Internationalen UN-Konferenz für Bevölkerung und Entwicklung in Kairo 1994 zum ersten Mal Sexualität, Reproduktion und Gesundheit mit den allgemeinen Menschenrechten verknüpft wurde.

Charta der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte

Grundlage der Arbeit der pro familia ist der rechtebezogene Ansatz, das heißt bei allen Angeboten und Publikationen werden Gesundheit, Sexualität und Menschenrechte miteinander verbunden. Der rechtebasierte Ansatz leitet sich aus der Charta der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte ab, welche die International Planned Parenthood Federation – IPPF, die internationalen Dachorganisation der pro familia 1995 formuliert hat.

Die IPPF-Charta umfasst folgende Rechte:

-          Leben

-          Freiheit und Unversehrtheit der Person

-          Gleichheit

-          Privatsphäre

-          Gedankenfreiheit

-          Information und Bildung

-          freie Entscheidung für oder gegen Heirat und Gründung und Planung einer Familie

-          freie Entscheidung, ob und wann die Geburt eigener Kinder erwünscht ist

-          Gesundheitsversorgung und Gesundheitsschutz

-          den Nutzen des wissenschaftlichen Fortschritts

-          Versammlungsfreiheit und politische Beteiligung

-          Schutz vor körperlicher Misshandlung.